{"id":412,"date":"2010-10-02T15:36:39","date_gmt":"2010-10-02T13:36:39","guid":{"rendered":"http:\/\/courtisane.de\/blog\/?p=412"},"modified":"2013-05-03T00:09:44","modified_gmt":"2013-05-02T22:09:44","slug":"offener-brief-an-fun-factory","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/courtisane.de\/blog\/?p=412","title":{"rendered":"Offener Brief an Fun Factory &#8211; mit Antwort"},"content":{"rendered":"<p>Bisher habe ich immer recht gerne bei der Firma &#8222;Fun Factory&#8220; eingekauft, da ihre Toys eine ganz gute Qualit\u00e4t haben und auch interessante Formen (wobei ich gerade in letzter Zeit auch oft fand, dass ihre Toys nicht mehr so gelungen gestaltet sind wie fr\u00fcher &#8211; aber das nur am Rande) &#8211; und nicht zuletzt, weil die L\u00e4den offen und freundlich gestaltet sind und sich nicht versch\u00e4mt verstecken. Man bekommt auch, wenn man dort einkauft, nicht die \u00fcblichen unbeschrifteten schwarzen T\u00fcten, sondern gro\u00dfe bunte Papiert\u00fcten, die stolz das Firmenlogo tragen. Neulich jedoch hatte ich ein Erlebnis im Berliner &#8222;Fun Factory&#8220;-Store, das mich wirklich sehr ver\u00e4rgert hat. <!--more--> Die anwesende Verk\u00e4uferin machte mir deutlich, dass die Firma mit Huren und dem ganzen Thema Sexarbeit am liebsten nichts zu tun haben m\u00f6chte &#8211; wahrscheinlich aus Angst, von dem schlechten Image was abzubekommen, das Sexarbeit ja leider noch immer hat. Das \u00e4rgerte mich erst recht, weil &#8222;Fun Factory&#8220; nach au\u00dfen eben so modern und aufgekl\u00e4rt tut.<\/p>\n<p>Ich habe deshalb einen &#8222;Offenen Brief&#8220; an den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Gr\u00fcnder Dirk Bauer geschrieben:<\/p>\n<blockquote><p><em>FUN FACTORY GmbH<br \/>\nDirk Bauer<br \/>\nAuf dem Dreieck 2-4<br \/>\nD &#8211; 28197 Bremen<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Offener Brief einer Sexarbeiterin an die Firma Fun Factory<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Sehr geehrter Herr Bauer,<\/em><\/p>\n<p><em>vor einigen Tagen hatte ich ein kurzes Gespr\u00e4ch mit einer Ihrer Angestellten im Berliner \u201eFun Factory\u201c-Store am Hackeschen Markt \u00fcber die Haltung Ihres Unternehmens zum Thema Sexarbeit. Ich nehme dies zum Anlass, Ihnen zu schreiben.<\/em><\/p>\n<p><em>Ausgangspunkt war meine Frage an die angestellte Dame, ob ich in der Filiale ein paar Flyer f\u00fcr ein Filmfestival auslegen k\u00f6nne, das die Berliner Hurenorganisation Hydra e.V. (die Ihnen vielleicht ein Begriff ist) anl\u00e4sslich Ihres 30. Jubil\u00e4ums veranstaltete. Thematisch schien mir das sehr passend. Die Dame sah sich die Flyer an und meinte, das Wort &#8222;Hure&#8220;, das darauf relativ prominent zu lesen war, stelle ein Problem dar. Wenn sie diese Flyer auslegen w\u00fcrde, bek\u00e4me sie \u00c4rger mit der Unternehmensleitung \u2013 also mit Ihnen. Es sei ausdr\u00fcckliche Unternehmenspolitik der Firma Fun Factory, jegliche Ber\u00fchrung mit dem Thema Sexarbeit zu vermeiden. Ich erwiderte, dass ich diese Haltung bedauerlich f\u00e4nde, da sicher auch viele SexarbeiterInnen bei \u201eFun Factory\u201c einkauften. Darauf entgegnete die Mitarbeiterin, das glaube sie nicht, da Ihre Spielzeuge ja \u201esehr hochpreisig\u201c seien. Des weiteren verwies sie mich an die Unternehmensleitung, wenn ich weitere Anmerkungen oder Nachfragen zur Gesch\u00e4ftspolitik h\u00e4tte.<\/em><\/p>\n<p><em>Da mich die Ausk\u00fcnfte Ihrer Angestellten sowohl \u00fcberrascht als auch sehr ge\u00e4rgert haben, schreibe ich Ihnen. Nicht, dass ich keine Flyer auslegen konnte, \u00e4rgerte mich, sondern dass ich erfahren musste, dass ein gro\u00dfes deutsches Unternehmen der Erotikbranche wie Ihres, das sich den Anstrich eines selbstbewussten, emanzipierten und modernen Umgangs mit Sexualit\u00e4t gibt, es dennoch n\u00f6tig zu haben meint, sich von Sexarbeit abzugrenzen \u2013 offenbar um sich als etwas &#8222;Besseres&#8220; darzustellen. Das Bem\u00fchen, die Erotikbranche vom Schmuddelimage zu befreien, geht damit auf Kosten derer, die von der Gesellschaft am st\u00e4rksten stigmatisiert und diskriminiert werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Ihr Gesch\u00e4ftskonzept beruht auf der Pr\u00e4misse, dass es nicht verwerflich ist, Menschen zu einer erf\u00fcllten Sexualit\u00e4t zu verhelfen und damit Geld zu verdienen. Daher halten es Unternehmen wie das Ihre nicht l\u00e4nger f\u00fcr n\u00f6tig, sich zu verstecken, ihr Gesch\u00e4ft in abgedunkelten L\u00e4den abzuwickeln und versch\u00e4mt schwarze T\u00fcten an die Kunden zu verteilen. Ich finde das sehr begr\u00fc\u00dfenswert. Warum aber wird Sexarbeit noch immer mit ganz anderen Augen betrachtet? Ich glaube, dass sich eine grunds\u00e4tzlich positive Haltung gegen\u00fcber Sexualit\u00e4t nicht mit der moralischen Verurteilung von (selbstbestimmter) Sexarbeit vereinbaren l\u00e4sst. Da Ihr Unternehmen eine solche sex-positive Haltung nach au\u00dfen vertritt, sehe ich in der Abgrenzung von Sexarbeit eine Tabuisierung, die letztlich die gesellschaftliche Doppelmoral gegen\u00fcber Sexarbeit bejaht und Sexarbeit als unmoralisch oder anr\u00fcchig in die Schmuddelecke abschiebt &#8211; bzw. dort bel\u00e4sst. Mit dieser Tabuisierung und Sonderbehandlung des Themas Sexarbeit tragen Sie mit zur gesellschaftlichen Stigmatisierung von SexarbeiterInnen bei.<\/em><\/p>\n<p><em>Dass gerade Huren sich Ihre &#8222;hochpreisigen&#8220; Toys nicht leisten k\u00f6nnten, ist ja eine eher absurde und widersinnige Idee. Ich finde es mehr als fragw\u00fcrdig, dass Sie einen Teil Ihrer Kundschaft verleugnen, weil ihr Beruf gesellschaftlich noch immer nicht salonf\u00e4hig ist. SexarbeiterInnen sind auf dem Gebiet der sexuellen Freude die Profis und ExpertInnen. Sie verwenden Sextoys nicht nur privat wie andere Menschen, sondern auch professionell. Insofern w\u00e4re die Tatsache, dass SexarbeiterInnen bei Ihnen einkaufen, viel eher eine Qualit\u00e4tsauszeichnung f\u00fcr Ihre Produkte als ein Schandmal, das Sie verbergen m\u00fcssten.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit einer mutigeren und konsequenteren Position k\u00f6nnten Sie dazu beitragen, dass SexarbeiterInnen in Zukunft in der \u00d6ffentlichkeit zu Ihrem Beruf stehen k\u00f6nnen, ohne Diskriminierung f\u00fcrchten zu m\u00fcssen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn Ihr Unternehmen tats\u00e4chlich mit dem Thema Sexarbeit nicht in Verbindung gebracht werden will, ist das f\u00fcr mich ein Grund, in Zukunft nicht mehr bei Ihnen einzukaufen. Vermutlich wird es einigen meiner FreundInnen und KollegInnen ebenso gehen. Ich habe wenig Lust, eine Sextoy-Firma zu unterst\u00fctzen, die mich als Kundin eigentlich gar nicht haben will, und die die oben beschriebene Doppelmoral mittr\u00e4gt, die wir SexarbeiterInnen aus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft zur Gen\u00fcge kennen und satt haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen, <\/em><\/p>\n<p><em>Sascha<br \/>\nUnabh\u00e4ngige Hure und Escort, Berlin<br \/>\nMitglied von Hydra e.V.<\/em><\/p>\n<p><em>P.S.: Falls Ihnen Hydra e.V. nicht bekannt sein sollte, finden Sie hier weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.hydra-ev.org\/\">www.hydra-ev.org<\/a><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>UPDATE, 5. Oktober 2010:<\/p>\n<p>Inzwischen habe ich von &#8222;Fun Factory&#8220; eine Antwort bekommen. Hier der Brief der &#8222;Marketing-Managerin&#8220; Ilona Offermann im Wortlaut:<\/p>\n<blockquote><p><em>Hallo Sascha,<\/p>\n<p>vielen Dank f\u00fcr den Offenen Brief an uns.<\/p>\n<p>Als FUN FACTORY engagieren wir uns seit 1996 daf\u00fcr, das das Thema Sexualit\u00e4t und Sextoys enttabuisiert wird.<\/p>\n<p>1996 gab es auf dem Sextoymarkt ausschlie\u00dflich Sextoys, die Penisse und Vaginen nachbildeten. Es gab viel mehr qualitativ schlechte Toys, fast ausschlie\u00dflich aus China, die mit viel &#8222;Haut&#8220; beworben wurden. Sextoys und Sexshops hatten in diesem Zeitraum etwas &#8222;Schmuddeliges&#8220;, Pornografisches und waren nicht auf die Zielgruppe &#8222;Frau&#8220; eingestellt, sondern befriedigten die Bed\u00fcrfnisse und Fantasien der \u00fcberwiegend m\u00e4nnlichen Kundschaft.<\/p>\n<p>Die FUN FACTORY hat dieser Wahrnehmung einen neuen \u00e4sthetischen Trend gegen\u00fcbergestellt: Wir wollten gesundheitsfreundliche Materialien, bunte Farben und vielf\u00e4ltige Formen, eben Toys f\u00fcr Frauen und Paare, mit denen man einfach Spa\u00df haben kann.<br \/>\nZu diesem Zeitpunkt ist auch unser Slogan &#8222;love yourself!&#8220; entstanden, der ein positives Verst\u00e4ndnis vom Umgang mit der eigenen Sexualit\u00e4t unterst\u00fctzen soll.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang haben wir uns schon damals dazu entschlossen, in unserer Werbung und auf den Verpackungen f\u00fcr unsere Toys nicht mit Abbildungen von K\u00f6rperteilen zu arbeiten. Unsere Texte sollen Spa\u00df auf mehr machen und eine eher fantasievolle Welt er\u00f6ffnen &#8211; in Konsequenz zum oben Gesagten eben &#8222;no porn&#8220;. Toys sollten Teil von Lifestyle sein. Das war und ist noch immer unsere Vision.<\/p>\n<p>Auch die HYDRA setzt sich (bekannterma\u00dfen schon viel l\u00e4nger) daf\u00fcr ein, dass das Thema Sexualit\u00e4t und Sexarbeit enttabuisiert wird und stellt vielf\u00e4ltige Informations- und Beratungsleistungen f\u00fcr Sexarbeiterinnen zur Verf\u00fcgung, leistet wichtige Aufkl\u00e4rungsarbeit.<\/p>\n<p>Was ist \u00fcberhaupt Teil der Sex-\/Erotikbranche? Sextoys, Sexarbeiterinnen, Pornofilm-Business, SM, Bondage, Homosexualit\u00e4t, Lack und Leder &#8230;<\/p>\n<p>Sex\/Erotik haben unz\u00e4hlige Facetten, die gelebt werden wollen und mit denen Geld verdient wird, weil es eben einen Bedarf daf\u00fcr gibt. Eine Bewertung dessen steht uns und anderen Menschen nicht zu.<\/p>\n<p>Insgesamt haben wir eine sehr offene Firmenpolitik. Uns ist wichtig, dass jede\/r ihre\/seine Sexualit\u00e4t so lebt, wie sie\/er es will.<\/p>\n<p>In unserem Flagshipstore in Berlin haben wir eine offene Raumgestaltung gew\u00e4hlt, weil wir damit Offenheit signalisieren wollen. Eine Stigmatisierung von Sexualit\u00e4t und\/oder Sexarbeit liegt uns fern.<\/p>\n<p>Wir wissen, dass unsere Sextoys von einer vielf\u00e4ltigen Kundschaft gekauft wird &#8211; so auch von verantwortungsvollen Sexarbeiterinnen, die Toys aus gesundheitsfreundlichen Materialien nutzen. Dabei hoffen wir, dass die Qualit\u00e4t unserer Toys ihren Preis rechtfertigt und wir zufriedene Kunden haben.<\/p>\n<p>Die pers\u00f6nliche Meinung und die Phantasie eines einzelnen Mitarbeiters und die daraus folgenden &#8222;Gedankeng\u00e4nge&#8220; und Zusammenh\u00e4nge zum Thema Sexarbeit k\u00f6nnen wir nicht mittragen. Da haben wohl viele eigene Vorurteile, Unsicherheit oder eine mi\u00dfverstandene Interpretation von &#8222;no porn&#8220; in die \u00c4u\u00dferung der Mitarbeiterin mit hineingespielt &#8211; so &#8222;absurd&#8220; sie auch sind, so verletzend sind sie f\u00fcr einen Berufsstand, der bereits seit 3 Jahrzehnten um Anerkennung k\u00e4mpft.<br \/>\nIch denke, wir haben hier noch eine Menge Aufkl\u00e4rungsarbeit, auch gg\u00fc. unseren MitarbeiterInnen zu leisten und entschuldigen uns f\u00fcr die entstandene Situation.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen aus Bremen<\/p>\n<p>Ilona Offermann<br \/>\nMarketing Manager<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Auch wenn der Brief erstmal viel Eigenwerbung enth\u00e4lt und ein wenig Schmeichelei bez\u00fcglich der Arbeit von Hydra, finde ich es erstmal sch\u00f6n zu lesen, dass sich Ilona Offermann f\u00fcr den Vorfall entschuldigt und die Ansichten, bzw. &#8222;\u00bbGedankeng\u00e4nge\u00ab&#8220; (am\u00fcsant, wie die Dame hier Anf\u00fchrungszeichen gesetzt hat) der Mitarbeiterin als &#8222;pers\u00f6nliche Meinung&#8220; bzw. deren &#8222;Phantasie&#8220; bezeichnet, die das Unternehmen &#8222;nicht mittragen&#8220; k\u00f6nne. Sie distanziert sich auch von einer &#8222;Stigmatisierung von Sexualit\u00e4t und\/oder Sexarbeit&#8220;.<br \/>\nAllerdings finde ich den Brief nicht <em>ganz<\/em> befriedigend, denn um eine eindeutige Aussage zur Firmenpolitik dr\u00fcckt sie sich. Stattdessen wird viel vage herumgeredet: &#8222;In unserem Flagshipstore in Berlin haben wir eine offene Raumgestaltung gew\u00e4hlt, weil wir damit Offenheit signalisieren wollen.&#8220; Frau Offermann schreibt nicht wirklich, ob es mit der gegenw\u00e4rtigen Fimenpolitik vereinbar ist, dass die Mitarbeiterin die Auslage der Flyer mit der bekannten Begr\u00fcndung abgelehnt hat und ob eine Abgrenzung nicht doch erw\u00fcnscht ist. Lediglich stigmatisieren wolle man nicht. Das aber zumindest war ja von vornherein klar, dass eine Diskriminierung nicht absichtlich erfolgt. Und dass &#8222;Fun Factory&#8220; SexarbeiterInnen als KundInnen nicht vergraulen will und insofern die Aussagen der Mitarbeiterin bez\u00fcglich der &#8222;hochpreisigen Toys&#8220; &#8222;nicht mittragen&#8220; kann, ist ja auch keine \u00dcberraschung. Ich habe deshalb nochmal ganz konkret nachgefragt. Es ist ja nicht so einfach, aus Marketing- und PR-Leuten eindeutige Aussagen herauszubekommen.<\/p>\n<p>\u00dcber die Firmenpolitik sagt Frau Offermann dagegen sehr eindeutig, dass es eine &#8222;no porn&#8220;-Haltung gibt. Die scheint sich darauf zu beziehen, dass die Firma ihre Toys nicht mit pornographischen Bildern bewerben will, was ich gut finde, weil es sich von der sexistischen Bildpraxis vieler Erotik-Anbieter abgrenzt, sowie von der Werbestrategie &#8222;je mehr nackte Haut, desto besser&#8220;.<br \/>\nEs zeigt aber auch wieder, finde ich, dass in diesem Feld die Abgrenzung von sexistischen, chauvinistischen oder sonstwie kritikw\u00fcrdigen Praktiken eine schwierige Angelegenheit ist und oft misslingt: Zum Beispiel wird, anstatt den Sexismus und die Frauenfeindlichkeit zu kritisieren, Pornographie pauschal verdammt, obwohl es doch auch feministsche, lesbische, queere Pornos gibt &#8211; siehe Alice Schwarzer -, und damit eine lustfeindliche und (im schlechten Sinn) moralisierende Position eingenommen.<br \/>\nIch m\u00f6chte jetzt der Firma Fun Factory in diesem Punkt gar nicht erneut irgendeinen einen Vorwurf machen (die Werbestrategie scheint mir gerechtfertigt), aber die Worte &#8222;no porn&#8220; haben mich zumindest nachdenklich gemacht. Ich finde die Frage interessant und gar nicht so einfach zu beantworten, wie man sich von dem abgrenzt, was im Sexgewerbe und allgemein im gesellschaftlichen Umgang mit Sexualit\u00e4t problematisch ist, ohne sexuelle Praktiken unangemessen zu moralisieren und pauschal zu verurteilen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>UPDATE, 7. Oktober 2010:<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich habe ich auch auf meine konkrete Nachfrage nochmal eine Antwort bekommen, so dass ich mich jetzt wirklich nicht mehr beschweren will:<br \/>\nFrau Offermann schreibt, es d\u00fcrften gerne &#8222;Infomaterialien oder Flyer zum Thema Sexarbeit ausgelegt werden.&#8220; &#8211; Mit der Einschr\u00e4nkung, dass nur FSK-freie Titelbilder auf den Flyern und Infomateralien zu sehen sein d\u00fcrfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bisher habe ich immer recht gerne bei der Firma &#8222;Fun Factory&#8220; eingekauft, da ihre Toys eine ganz gute Qualit\u00e4t haben und auch interessante Formen (wobei ich gerade in letzter Zeit auch oft fand, dass ihre Toys nicht mehr so gelungen gestaltet sind wie fr\u00fcher &#8211; aber das nur am Rande) &#8211; und nicht zuletzt, weil [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,40],"tags":[81,68,80,43,62,61],"class_list":["post-412","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-de","category-sa","tag-hurenstigma","tag-politik","tag-putophobie","tag-sexarbeit","tag-sexspielzeug","tag-sextoys"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/courtisane.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/courtisane.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/courtisane.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/courtisane.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/courtisane.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=412"}],"version-history":[{"count":14,"href":"http:\/\/courtisane.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":651,"href":"http:\/\/courtisane.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/412\/revisions\/651"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/courtisane.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/courtisane.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/courtisane.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}